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Gläser-Karosserien-Forum

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Dieses Thema hat 10 Antworten
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Steyr 530 Offline

Gläser Profi


Beiträge: 1.212

25.02.2006 22:30
Buick - Gläser oder nicht? antworten
Hallo,

auf einer Buick homepage wurde vermutet, daß dieser 39er? Buick mit einer Gläser Cabrio Karosserie "eingekleidet" ist! Wer weiß genaueres?

Angefügte Bilder:
39OpenBuick gläserodernichtr.jpg  
Ivan Barantsev Offline

Gläser Anfänger

Beiträge: 4

15.12.2008 23:53
1939 Buick Special with Glaeser (?) coachwork antworten

Photos was made in USSR in 80-es. Some people told what it`s the coachwork of Glaeser.




Kontrabass ( Gast )
Beiträge:

12.04.2009 09:47
#3 RE: Buick - Gläser oder nicht? antworten

Ich hatte selbst 3 Buicks (1946, 1947 und 1949) und verfüge über einige Literatur.

Ich kann nicht erkennen, daß die Karosserie von den Original Convertible Phaetons der Buicks abweicht, außer:

Die US-Buicks hatten beim Verdeck keine Sturmstangen. Die Scheinwerfer waren nicht verchromt.

Das muß aber nicht gleich auf Gläser deuten, zumal -wie erwähnt - die gesamte übrige Karosserie keine Abweichungen erkennen läßt

(Von 1938 gab es ein 4-türiges Sedancabrio karossiert von Nordberg Co. Stockholm - mit Sturmstangen!).


12.4.09

Steyr 530 Offline

Gläser Profi


Beiträge: 1.212

12.04.2009 12:06
#4 RE: Buick - Gläser oder nicht? antworten

Hallo und danke für die Infos!

Der oben gezeigte Buick weicht nicht nu bei den Sturmstangen von den Werkscabriolets ab, sondern auch hinsichtlich der Frontscheibe. Bei den Werksmodellen 1939 und auch bei den Nordberg Modellen ist die Frontscheibe mit Blech umgeben, bei dem oben gezeigten Modell ist diese nur - gläsertypisch - zwischen zwei stabilen A-Säulen eingehängt und mit einem zierlichen Metallrahmen eingefasst. Die Buick Werkscabriolets aus 1937 haben allerdings einen ähnlich filigranen Frontscheibenrahmen.
Da auch nicht nur Gläser diese Art Frontscheibenkonstruktion für die Cabriolets genutzt hat, bleibt weiterhin offen, um was für einen Carossiers es sich hier handelt!
Das Modell müßte doch ein Buick 80 Roadmaster sein, oder?


Viele Grüße, Axel

FrankWo Offline

Gläser Profi

Beiträge: 222

12.04.2009 14:42
#5 RE: Buick - Gläser oder nicht? antworten

Fassen wir erst einmal zusammen, was wir wissen:

Es ist ein Buick(-Gläser) Roadmaster-80 (Convertible-)Phaeton/10-1938>09-1939

1939 erkennbar an: Frontkühlerfläche kleiner als zuvor, mittig getrennt sowie ergänzend mit 2 feinen waagerechten Längsleisten versehen ; Frontscheinwerfer in Kotflügel eingebaut und verchromt, Windschutz-Scheibenrahmen aus rostfreiem Stahl ; deutlich schmalere Trittbretter ...,

Trotz des 1931/32 erloschenen Vertrages GM-D <> Gläser gab es weiter Liefervereinbarungen für alles, was an (Original-)Teilen aus Nordamerika zum Zusammenbau von Ca2/4 kam. Abgesehen von Einzelkunden-Wünschen dürfte es somit nur unwesentliche optische Änderungen an den ausgelieferten Fahrzeugen gegeben haben ..., ... welche über die Anpassung an deutsche Zulassungsbestimmungen hinausgingen (, so der Wagen nicht ohnehin das Land wieder verliess) ...,

... mit Grüssen von FrankWo.

Kontrabass ( Gast )
Beiträge:

13.04.2009 13:02
#6 RE: Buick - Gläser oder nicht? antworten

Das mit der Frontscheibe stimmt natürlich und deutet tatsächlich auf fremde Hände, die im Spiel waren.

was gibt den Experten die Sicherheit, daß es ein Roadmaster ist ??

Steyr 530 Offline

Gläser Profi


Beiträge: 1.212

13.04.2009 23:39
#7 RE: Buick - Gläser oder nicht? antworten
Hallo,

ich bin anhand von Vergleichsfotos von einem Buick 80 Roadmaster ausgegangen, oder ist das nur eine Ausstattungsbezeichnung? Bin kein Buick-Experte!

Viele Grüße, Axel

kontrabass ( Gast )
Beiträge:

14.04.2009 21:03
#8 RE: Buick - Gläser oder nicht? antworten
1939 hatte Buick 4 Grundmodelle-mit 2 Motoren und 4 Radständen.

Die Limiteds mit 140 inches Radstand kommen hier nicht in Betracht. Sie hatten geschlossene "formale" Karosserien.

Roadmasters und Centuries hatten (wie auch die Limiteds) den großen Reihen-8 Motor mit ca. 5,3 l Hubraum.
Radstände waren 133 bzw. 126 inches. Für beide gab es die trunkback 4 D-convertibles.Stückzahlen 364 bzw. 269.

Die Specials hatten ebenfalls einen Reihen 8-Motor mit ca. 4,2 l Hubraum, Radstand 120 inches. Auch dieses Modell wirkt, wenn man keinen Vergleich mit den anderen hat, sehr wuchtig und voluminös.Es gab auch hier 4D trunkback convertibles. Stückzahl 724.

Das Problem ist, daß die jeweilige Typenbezeichnung nicht in`s Auge fällt. Sie dürfte auf dem vordersten Teilstück der Zierleiste an den beiden Seiten der Motorhaube zu finden sein. Vielleicht kann man an Hand des Originalfotos wenigstens feststellen, wie viele Buchstaben dort zu vermuten sind......??

Stripped Chassis, wurden verkauft (jeweils USA/Export) für Roadmasters 2/10,Centuries 55/7, Specials 395/66.

Mehr kann ich leider nicht bieten.
31 Gläser Offline

Gläser Fortgeschrittener

Beiträge: 27

15.04.2009 20:49
#9 RE: Buick - Gläser oder nicht? antworten

hi,if it is a Limted,then this stand on the chromtrim on the hood and
right over the head lamp.

Angefügte Bilder:
01010035.JPG  
T14-49 Offline

Gläser Fortgeschrittener

Beiträge: 21

02.04.2013 02:34
#10 RE: Buick - Gläser oder nicht? antworten

Das am 25.2.2006 und nochmals am 15.12.2008 eingestellte Foto zeigt ganz offensichtlich keine Werkskarosserie ! Es ist aber auch kein Gläser Cabriolet, sondern hier dürfte wohl eher ein Karossier aus der Schweiz tätig geworden sein.

Bekanntlich gab es ja seit 1935/36 ein General Motors Montagewerk in der Schweiz. Dort, in Biel, wurden nicht nur Fahrzeuge von Opel (bis 1975) montiert, sondern auch solche von allen anderen GM Marken, also z.B auch von Buick (bis 1958); nachzulesen im "Opel Jahrbuch 2011", Podszun-Verlag. Interessant ist dabei, daß nicht nur komplette Fahrzeuge in Biel montiert wurden, sondern auch einige Fahrgestelle von Schweizer Karosseriebauern, wie Langenthal und Reinholt & Christé, eingekleidet wurden, die dann sogar im offiziellen Lieferprogramm für die Schweiz auftauchten und auch entsprechend in Anzeigen und Prospekten beworben wurden. Vorzugsweise handelte es sich dabei um 4-türige Cabriolets auf den Fahrgestellen der Spitzenmarken von GM, also Buick und Cadillac.

Für das hier im Forum gezeigte Cabriolet bin ich aber weder bei Langenthal noch bei Reinbolt & Christé fündig geworden, sonder bei der Carrosserie Tüscher in Zürich. Ein mit diesem Buick Cabriolet - bis auf die Frontgestaltung - identisches Cadillac V8 Series 60 Cabriolet ist in einem Bericht "Automobile Massanzüge aus Zürich" in der "Swiss Classics Revue" Nr, 6 - 2/2005 zu sehen. Das bestärkt dann auch die Vermutung, daß es sich hier bei "unserem" Buick um einen Series 80 'Roadmaster' handeln muß, denn die Fahrgestelle des 'Roadmaster' und des Cadillac Series 60 aus 1939 haben beide den selben Radstand von 133". - - Wer übrigens über eine "Automobile Quarterly"-Sammlung verfügt, kann dort in der Ausgabe Vol.44, Nr.2 auf Seite 99 in einem Foto ein solches, halb fertiges Cabriolet in den Tüscher Werkshallen entdecken.

Bleibt nur die Frage, wo das hier in diesem Forum vorgestellte Buick Cabriolet nun abgeblieben ist und wie es heute - vielleicht schon fertig restauriert - aussieht.

Mit freundlichen Grüßen

Steyr 530 Offline

Gläser Profi


Beiträge: 1.212

02.04.2013 23:37
#11 RE: Buick - Gläser oder nicht? antworten

Danke für die Infos! Ich habe leider auch nichts mehr von dem Buick gehört...


Viele Grüße, Axel

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