anbei ein Prospekt des Opel 2 Liter Sportwagen Cabriolets mit Gläser Karosserie aus Dresden! Der Opel 2 Liter war das Vorgängermodell des Opel Super 6 und wurde von 1934-1937 in vielen verschiedenen Karosserievarianten angeboten. Die wohl schönste war das hier gezeigte, sehr elegante Gläser Sportwagen Cabriolet!
Vielen Dank für die tollen Scans an die Karosseriewerke Dresden Gmbh!
Thema von Steyr 530 im Forum Nachkriegsmodelle Ost...
Hallo,
endlich ein paar Infos über ein Nachkriegsmodell aus Ostdeutschland, dem "Wartburg 353 Tourist"!
Dieses Modell wurde nahezu unverändert von 1968 bis 1988 in Radeberg bei KWD gefertigt. Die Besonderheit war, dass die „Hochzeit“, also das Aufsetzen der Karosse auf das Chassis nicht in Eisenach beim Automobilhersteller stattfand, sondern bei KWD.
Das zweite Wartburg-Foto zeigt ein in enger Zusammenarbeit mit Karmann-Designern überarbeitetes Modell „Wartburg 1.3 Tourist L“, das 1990 auf der Leipziger Herbstmesse präsentiert wurde. Allerdings war ihm mit Ende der „Wartburg“-Produktion in Eisenach am 10.04.1991 kein langes Leben beschert.
Obwohl von der Eleganz und dem Luxus der Vorkriegs-Karosserien von Gläser nicht mehr viel übrig geblieben ist, hat der Wartburg 353 als bedeutender Teil der Firmengeschichte der KWD trotzdem einen Ehrenplatz in diesem Forum verdient!
Die Bilder und Infos hat uns freundlicherweise die Karosseriewerke Dresden GmbH zur Verfügung gestellt!
Wer weitere Infos und Bilder hat, bitte einstellen!
Thema von Steyr 530 im Forum Sonstige Bilder, Prosp...
Hallo,
von unserem engagierten Mitglied Herr Mayer haben wir 2 Listen mit 80 Gläserfahrzeugen, Produktionsnummern und Eigentümern aus den Jahren 1933-1936 erhalten!!! Sie stammen dem Privatbesitz eines ehemaligen Meisters von Gläser, der anscheinend überwiegend berühmte Persönlichkeiten der 30iger Jahre und ihre Fahrzeuge aufgelistet hat!
Da jedoch nicht nur Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, sondern auch Privatpersonen mit den Daten ihrer Fahrzeuge aufgeführt sind, können wir die Listen solnage die datenschutzrechtlichen Fragen nicht geklärt sind, nicht offen ins Internet einstellen! Mir ist auch klar, daß die aufgelisteten Personen mitlerweile alle verstorben sein dürften, aber ich möchte trotzdem lieber auf Nummer sicher gehen und rechtliche Auseinandersetzungen vermeiden! Sobald ich es mit positiven Ergebnis geklärt habe, werde ich die Listen sofort einstellen. Wer solange konkrete Anfragen mit Karosserienummer von Gläser zu einem Fahrzeug dieser Zeit hat, kann sich auch gerne an mich wenden und ich werde nachsehen, ob dieses Fahrzeug aufgelistet ist.
Die berühmten Persönlichkeiten und Ihre Fahrzeuge werde ich deshalb bei Gelegenheit unter der Kategorie "Bekannte Gläserbesitzer" auflisten.
nachdem wir freundlicherweise von der Karosseriewerke Dresden GmbH Scans von Originalzeichnungen von Gläser Kutschen bekommen haben, denke ich, daß es sich bei der gezeigten Kutsche um das Modell "Clarence" von 1896 handelt. Lediglich die Sturmstangen des Verdecks fehlen auf der Zeichnung! Wie am Stempel auf der Zeichnung ersichtlich, durfte sich Gläser schon damals (also vor 1903!)
"Kgl. Sächs. Hofwagenfabrik Heinrich Gläser Dresden"
diese wunderschönen Originalzeichnungen von Gläserkutschen haben wir von der Karosseriewerke Dresden GmbH als Scans erhalten! An dieser Stelle möchte ich mich für die bisherige Unterstützung des Forums herzlich bedanken und hoffe natürlich auf weiteres tolles Material aus dem Firmenarchiv!
auch für die amerikanische Firma Packard hat Gläser Karosserien gebaut!
Beim Concours d´elegance 1999 in "Pebble beach" belegte das abgebildete Fahrzeug von Andy Simon aus Riverside Illinois den 2.Platz in der Kategorie "Packard-Foreign Custom Coachwork 1925-1942"!
Dieses 1934er Modell 1101 von Packard ist mit einem 8-Zylinder Reihenmotor mit 5245 ccm und 120 PS ausgestattet!
Leider konnte ich bisher nur dieses schlechte Bild von dem Fahrzeug finden!
das Spektrum der von Gläser "eingekleideten" Fahrzeuge wird immer breiter!
Gläser hat auch die Karosserie für einen sehr schönenen Bugatti T 49 Roadster Baujahr 1930 gebaut, der dem bekannten Bugatti Rennfahrer Emil Bremme gehörte und heute noch existiert!
Thema von Steyr 530 im Forum Links zu anderen homep...
Hallo,
auf den Interessanten Seiten des Bugatti Club Deutschland, ist unter der Kategorie "Aktuelle Fahrzeuge" auch ein Bugatti T 49 Roadster Bj.1930 mit Gläserkarosserie zu sehen!
Das Cabriolet ist laut Angaben des Besitzers nur "sanft" restauriert worden. D.h. der Lack ist weitestgehend original, Leder und Seitenverkleidungen sind die alten u.s.w.
Auf einem Bild kann man sehr schön den Rahmenaufbau der Karosserie erkennen!
Hallo, bei einem Horch 951 A Pullman-Cabriolet Bj. 1937 Fg. Nr. 952 301 (7 Sitzer mit Trennscheibe) ist im Internet folgende Gläser Karosserie Nr angegeben:
422/18
leider ist die zweite Zahlenreihe nicht angegeben!
anbei ein paar Bilder, die ich von Jürgen zugesendet bekommen habe! 3 Stück sind Originalaufnahmen von 1938 und 2 sind von seinem top-restaurierten NSU-Fiat 508 C Gläser Cabriolet!
Thema von Steyr 530 im Forum Nachkriegsmodelle Ost...
Hallo,
anbei ein paar Bilder aus dem Internet vom ultra seltenen
356 Porsche America Roadster
der als ultra-leichte Rennversion auf Drängen des amerikanischen Importeurs Max Hoffman von Porsche gebaut wurde.
Alle Aluminium Karosserie bis auf eine (Spezialkarosserie von Drauz), wurden bei Gläser (Heuer) in Weiden i.d.Opf. gefertigt. Insgesamt wurden 17 Fahrzeuge gebaut und davon 16 Stück in die USA verkauft!
Das Modell basierte auf dem normalen Cabriolet Fahrgestell des 356er Modells und hatte einen getunten Motor, der 75 PS bei 5500 U/min lieferte. Je nach Einsatzwunsch der Kunden (Renn- oder Tsraßenversion) wog der Roadster, der nur mit einem Notverdeck ausgestattet war, 605 oder 705 kg (Standard Cabriolet 810 kg!)!
Die Autos waren mit Lederriemen zum Halten der Motor- und Koferraumhauben ausgerüstet und hatten entweder eine oder zwei Motorlüftungsöffnungen. Desweiteren konnte die Windschutzscheibe schnell gegen Rennversionen aus Plexiglas (10 kg Einsparung) ausgetauscht werden.
Die Form des America Roadsters hat den späteren Porsche Speedster entscheidend beeinflußt!
Vom Citroen Modell C6 mit Sechszylindermotor wurden von 1929-1932 insgesamt 682 Stück im Werk in Köln-Poll gefertigt. Wieviele davon als 2-fenstrige Cabriolets bei Gläser in Dresden entstanden sind, ist leider nicht bekannt!
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Nachfolgefirma von Gläser im Osten - KWD
Nachfolgebetrieb der Gläserkarosserie GmbH wurde das VEB Karosseriewerk Dresden (KWD). Dieses fertigte zunächst Karosserien für den IFA Typ 8, dem von IFA nahezu unverändert weitergebauten Vorkriegs-DKW-Typ F8. Später wurden Karosserien für den Wartburg und den IFA Typ P 240 "Sachsenring" gefertigt. Ebenfalls beteiligte man sich an der Entwicklung der Kunststoffkarosserie des P 70. Bis 1990 wurden dort Serienkarosserien für den "Wartburg Tourist" gefertigt. 1994 wurde KWD privatisiert und arbeitet seitdem als Zulieferer für die Automobilindustrie.
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Gläserkarosserie GmbH
Die Firma Gläserkarosserie GmbH war ein bedeutender deutscher Karosseriehersteller, der sich insbesondere durch seine sehr ästhetischen Cabrioletkarosserien einen Namen machte.
Geschichte vor 1945
1864 gründete Carl Heinrich Gläser eine Werkstätte für den Bau von Kutschwagen und Pferdeschlitten in der Rampischen Str. 6 in Dresden. Auf Grund der guten Qualität der von ihm gebauten Chaisen (Kutschen) und Schlitten, erhielt Gläser ab 1865 auch Aufträge vom Königlichen Marstall und vom Königlichen Oberstallamt in Dresden. In der Werkstatt Gläsers wurden die von anderen Handwerkern angelieferten Rohbauten gepolstert und lackiert. 1898 wurde Friedrich August Emil Heuer, der Gläser bis dato mit Rohbauten beliefert hatte, Mitinhaber der Firma Gläser. Er betrieb eine selbstständige Schmiede- und Kutschwagenwerkstatt in Radeberg in der Nähe von Dresden und hatte Gläsers Tochter bereits 1885 geheiratet. Emil Heuer baute die Firma weiter aus, was für ihn zur damaligen Zeit problemlos möglich war, da die Herstellung von Automobilkarosserien der Kutschenwagenfertigung weitgehend entsprach. Zu dieser Zeit gab es noch keine selbsttragenden Karosserien. Häufig bestellten die Kunden das Chassis (also Fahrwerk und Motor) bei Unternehmen wie Benz, Daimler oder anderen und ließen die Karosserien separat anfertigen. Die beiden Söhne Heuers, Georg Heuer und Erich Heuer führten die Geschäfte des Vaters weiter. Insbesondere Georg Heuer zeichnete sich verantwortlich für die Entwicklung von Automobilkarosserien. Die von ihm geschaffenen Cabriolet-Karosserien der 30er Jahre zeichneten sich durch die harmonische Linienführung und ihre ausgewogene Symmetrie aus. Das 6-fenstrige Pullman-Cabriolet zählt nicht nur gestalterisch, sondern auch technisch-konstruktiv zu den Meilensteinen des Karosseriebaus. Nach einer Stornierung eines Großauftrags von General Motors, nach der die Firma Gläser in finanzielle Schwierigkeiten geriet, schied Georg Heuer 1932 freiwillig aus dem Leben. Gläser war auch bekannt für seinen sehr einfach zu bedienenden Mechanismus für das Klappverdeck, wofür Gläser mehrere Patente besaß.
Neben der (Klein-)Serienfertigung von Karosserien pflegte Gläser auch immer den Bau von "Modellkarosserien". Dabei handelte es sich um sehr aufwendige und formschöne Einzelanfertigungen. Im Zweiten Weltkrieg stellte die Gläserkarosserie GmbH, die auch Zwangsarbeiter beschäftigte, Rüstungsmaterial her. Darunter Aufbauten für den Einheits-Kübelwagen Kfz 15 und den Funkwagen Kfz 17, Lafetten für die Bordkanone der Messerschmitt Bf 109 und Gondeln für die Aufnahme der Triebwerke der Messerschmitt Me 262. Bei den Luftangriffen auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 blieb auch das Fertigungsgelände der Gläserkarosserie GmbH nicht verschont und wurde größtenteils zerstört.
Danach verlagerte Erich Heuer die erhaltenen Maschinen nach Ullersricht bei Weiden in der Oberpfalz. (siehe Firmengeschichte Gläser Weiden Opf. (nach 1945))
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Gläsers Neuanfang in Weiden Opf.
Nach Zerstörung der Gläser Fabrikhallen in Dresden und Beendigung des 2. Weltkriegs, entschied sich Erich Heuer, die noch vorhandenen Maschinen nach Ullersricht bei Weiden in der Oberpfalz zu verlagern. Dort stellte die Firma zwischen 100-250 Cabriolet-Karosserien für den Porsche 356 her. Ebenfalls wurden 16 Karosserien für den legendären Porsche Typ 540 "America Roadster" aus Aluminium angefertigt. Leider mußte Heuer die Fertigung wegen Fehlkalkulationen und ausbleibenden Aufträgen nach dem Tod Porsches schon im November 1952 wieder einstellen.
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